Baryia (Reich)

Überblick

Das große Pharaonenreich auf Baryia (Splitter), Namensgeber des Kontinents. Ägyptisch inspiriert. Gegründet vom ersten Pharao Ram’Aches, dem Landweber Rak’Shanvarion (“Rak”, später Chepreh) und dem Beschützer Anvarael (“Rael”, später Horus). Einst ein blühendes Reich dank der Landweber.

Ziele

  • Offiziell: Stabilität, Gerechtigkeit, Einheit der Völker unter dem Pharao

Anführer

  • Pharao Rehotep — Seit 3-4 Jahren an der Macht. Ehemaliger Schreiber, unbestechlich.
  • Mes’Atemu — Ältester Sohn des Pharaos.
  • Sethos — Jüngerer Sohn, Statthalter von Aziza.

Historische Anführer

Einflussgebiet

Baryia (Kernland). Ehemalige Hauptstadt Aziza, aktuelle Hauptstadt U-Maat-Re-Ka.

Mitglieder & Struktur

Thronfolge

Der Pharao ernennt seinen Nachfolger. Muss nicht familiär sein, ist es aber meistens. Jeder neue Pharao muss die Pilgerreise zu den drei Horus-Großtempeln antreten.

Erster Visier

Stellvertreter und Berater des Pharaos. Historisch war Rak’Shanvarion der erste und wichtigste Visier.

Die Horus-Kirche

Offiziell die mächtigste religiöse Institution. Rehotep arbeitet aktiv daran, ihren Einfluss zu stutzen.

Religiöse Toleranz

Baryia ist grundsätzlich kulturell und religiös offen — solange man sich an die Gesetze hält, kann jeder anbeten wen er will. Jeder hat seinen eigenen lokalen Fluss-, Haus- oder Ortsgott und das ist völlig in Ordnung. Das eigene Pantheon existiert, aber es wird niemandem aufgezwungen.

Die Landweber-Akademie

Historisch: Von Ram’Aches und Rak’Shanvarion gegründet in Aziza. Bildete auch nicht-pharaonische Landweber aus, sodass das ganze Land blühte. Existiert heute nicht mehr — das Wissen um Landweber ist vollständig verloren.

Verbündete & Feinde

  • Historische Feinde: Taskasia — neidisch auf das reiche Land
  • Handelspartner: Panthaura (Reich) — Einziges Volk mit dem die Panthaura Handel treiben
  • Interne Feinde: Korrupte Höflinge

Geschichte

Die Gründung

Drei Gefährten einten die nach dem göttlichen Eingriff noch immer streitenden Stämme Baryias zu einem Reich:

  • Ram’Aches — Mensch und Landweber. Wurde der erste Pharao.
  • Rak’Shanvarion (“Rak”) — Phaerie, schon damals alt und erfahren. Herausragender Landweber. Wurde offiziell Erster Visier. Später als Gott Chepreh verehrt.
  • Anvarael (“Rael”) — Phaerie und Cheyannin (Phaerie-Orden spezialisiert auf Beschützung). Beschützer der Pharaonenfamilie. Später als Gott Horus verehrt.

Ram’Aches und Rak haben Baryia als Land buchstäblich zusammengebaut, stabilisiert und geformt. Sie gründeten die Landweber-Akademie in Aziza, die auch nicht-pharaonische Landweber ausbildete, sodass das ganze Land blühte.

Es galt das Landweber-Gesetz: Nur ein Landweber durfte Pharao werden. Rael kümmerte sich besonders um die Nicht-Landweber-Kinder der Pharaonenfamilie und bildete sie für Militär, Verwaltung und Statthalterschaft aus.

Ram’Aches wurde durch Magie sehr alt, starb aber irgendwann wie jeder Mensch. Rak und Rael führten sein Reich weiter und begleiteten seine Nachkommen über Jahrhunderte und Generationen.

Die Blütezeit

Über Jahrhunderte blühte das Reich unter Landweber-Pharaonen. Rak als Erster Visier und Rael als Beschützer hielten alles zusammen. Beide wurden zu Göttern — Chepreh (Gott des Landes) und Horus (Gott des Sieges, Beschützer des Pharaos).

Der schleichende Rückzug der Gründer

Über die Jahrhunderte zogen sich beide Phaerie-Gründer langsam zurück:

Rak (Chepreh) ging immer mehr in der Aufgabe auf, sich um das Land selbst zu kümmern. Er versank in immer längere magische Rituale auf seinem Thron in Aziza — teilweise Monate bis Jahre am Stück in Trance.

Rael (Horus) wurde emotional müde. Immer wieder Menschen großziehen, aufbauen, sterben sehen — das zehrte auch an einem Phaerie. Er zog sich mehr auf seine göttlichen Pflichten zurück.

Das Landweber-Gesetz führte über die Jahre immer wieder zu Reibereien — ehrgeizige Nicht-Landweber-Kinder verstanden nicht, warum eine Gabe über die Thronfolge entscheiden sollte.

Notizen

  • Aziza war die alte Hauptstadt mit Cheprehs Heiliger Pyramide — jetzt unter Sethos’ Statthalterschaft