Baryia (Splitter)
Überblick
Baryia ist ein Kontinent der durch Krieg geformt wurde. Über lange Zeit kämpften hier Menschen, Zentauren und andere Völker in endlosen Konflikten gegeneinander. Aus diesen Kriegen, Fluchtbewegungen und Eroberungen sind die heutigen Reiche entstanden — allen voran das große Pharaonenreich Baryia (Reich), das karge Kriegerreich Taskasia, das abgeschottete Panthaura (Reich) und das pazifistische Nerayan.
Heute ist Baryia ein Kontinent der Gegensätze: das mächtige Pharaonenreich am großen Fluss, das karge Kriegerreich Taskasia, der tödliche Panthaura-Dschungel, die weite Zentaurensteppe mit ihrem glühenden Krater, das pazifistische Nerayan unter göttlichem Schutz, und die verwilderten Ruinen von Unter-Baryia die langsam wiederentdeckt werden.
Karte

Geografie & Klima
Baryia erinnert geografisch an Ägypten und dessen Umland. Ein großer Fluss — noch unbenannt, dem Nil nachempfunden — durchzieht den Kontinent von Baryia bis nach Unter-Baryia und mündet in ein großes Delta. Die Landschaft reicht von kargen Felsklippen im Nordwesten über fruchtbares Flussland und weite Steppen bis hin zu tödlichen Dschungelgebieten im Süden.
Grobe Aufteilung von Nordwest nach Südost:
- Nordwesten: Karges, von Klippen und Meer umgebenes Land (Taskasia). Durch das Askari-Gebirge vom Rest des Kontinents getrennt. Zwischen Taskasia und Baryia liegt eine Pufferzone mit unabhängigen Stammesgebieten.
- Zentral: Das Herzland des Pharaonenreichs am großen Fluss mit seinem Delta. Ägyptisch geprägte Landschaft.
- Östlich des Herzlands: Die weite Zentaurensteppe, in deren Mitte ein großer glühender Krater schwelt — Überrest eines göttlichen Eingriffs. Nördlich der Steppe liegt ein kleines Gebirge mit dem einzigen Zugang nach Nerayan, das von Nebel umgeben ist.
- Nordosten: Küstengebiet das von den Sultannii erobert und besiedelt wurde.
- Südlich des Herzlands: Der Panthaura-Dschungel — ein extrem gefährlicher natürlicher Dschungel mit Riesenschlangen, giftigen Pflanzen und zahllosen Bestien.
- Seitlich, angrenzend an das Herzland und den Panthaura-Dschungel: Ein großes Vulkangebirge (noch unbenannt) mit der Stadt Kronrimar und dem Heiligtum des Feuerlords.
- Unter-Baryia: Ehemals Teil des Pharaonenreichs, heute durch Tsunamis und magische Katastrophen ein anarchistischer Dschungel voller uralter Ruinen. Hier liegt die Heilige Quelle des Lebens.
- Südlichster Bereich: Der Dryaden-Dschungel, dann Meer.
Nebeltore
Verbindungen
Details
Elementarlord-Heiligtum
Der Feuerlord Rhaige hat sein Heiligtum im Vulkangebirge südlich des Herzlands. Dort liegt die Stadt Kronrimar, die um das Heiligtum herum entstanden ist.
Völker & Kulturen
- Menschen — Dominantes Volk, vor allem in Baryia, Unter-Baryia und Taskasia
- Zentauren — Leben nomadisch in der Zentaurensteppe, fast ausgelöscht durch den göttlichen Eingriff, inzwischen wieder erholt
- Panthaura (Volk) — Pantherartige Wesen im Panthaura-Dschungel, einst Menschen die von Korellian verwandelt wurden
- Sultannii-Ausläufer — Haben einen Küstenbereich im Nordosten erobert und besiedelt
- Askasi — Nomadische Bergstämme im Askari-Gebirge
- Dryaden im Dryaden-Dschungel
Wichtige Orte
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Kronrimar — Stadt im Vulkangebirge, Heiligtum des Feuerlords
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Nerayan — Pazifistisches Reich unter göttlichem Schutz, von Nebel umgeben
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Zentaurensteppe — Weite Steppe mit glühendem Krater im Zentrum
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Panthaura-Dschungel — Tödlicher Dschungel, Heimat der Panthaura
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Große Goldene Pyramide — Uralter Bluttempel Korellians im Herzen des Panthaura-Dschungels
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Askari-Gebirge — Gebirge das Taskasia vom Rest trennt, Heimat der Askasi
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Karasim — Grenzfestung an der Grenze zu Taskasia
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Fuchskopf — Versammlungsort der Askasi-Stämme
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Karaska — Kleiner Ort am Fuß des Askari-Gebirges
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Fares — Bauerndorf am Rand des Gebirges
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Dryaden-Dschungel — Dschungelgebiet im Süden
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Aziza — Ehemalige Hauptstadt, unter der Statthalterschaft von Sethos
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U-Maat-Re-Ka — Stadt im Pharaonenreich
Reiche & Fraktionen
- Baryia (Reich) — Das große Pharaonenreich. Das große Pharaonenreich.
- Taskasia — Hethiter-inspiriertes Kriegerreich im Nordwesten. Historische Feinde des Pharaonenreichs.
- Panthaura (Reich) — Das abgeschottete Reich im Panthaura-Dschungel. Handelt nur mit dem Pharaonenreich.
- Nerayan — Pazifistisches Flüchtlingsreich unter dem Schutz der Göttin Neraiyda und ihres Partners Mikayrion.
- Sultannii — See-Nation von einem anderen Splitter, hat einen Küstenbereich im Nordosten erobert.
- Askasi — Nomadische Bergstämme im Askari-Gebirge — Unabhängige Stammesgebiete
Politik & Machtverhältnisse
Das politische Gefüge Baryias ist geprägt von der langen Geschichte der Völkerkriege. Das Pharaonenreich ist die dominierende Macht am Kontinent, aber bei weitem nicht die einzige.
Taskasia im Nordwesten ist der historische Rivale — karg, wehrhaft, hinter Klippen und dem Askari-Gebirge verschanzt. Zwischen beiden Reichen liegt bewusst eine Pufferzone aus unabhängigen Stammesgebieten, die von beiden Seiten in Ruhe gelassen wird.
Die Panthaura im Süden sind extrem abgeschottet. Niemand betritt ihren Dschungel und überlebt — außer den Panthaura selbst. Sie unterhalten lediglich Handelsbeziehungen mit dem Pharaonenreich.
Die Zentauren leben nomadisch in ihrer Steppe, seit der göttliche Eingriff ihre endlosen Kriege beendet und sie fast ausgelöscht hat. Sie haben sich erholt, halten sich aber aus den großen Machtspielen weitgehend heraus.
Nerayan ist ein Sonderfall — ein pazifistisches Reich das durch göttlichen Schutz quasi unerreichbar ist. Die Göttin Neraiyda hat hier Kriegsflüchtlinge aufgenommen, und ihr Partner Mikayrion (“der Wächter”) beschützt die Grenzen. Man kommt nur rein wenn man erwünscht ist.
Die Sultannii haben als See-Nation von einem anderen Splitter aus einen Küstenbereich im Nordosten erobert. Die Zentauren interessiert das wenig.
Unter-Baryia ist derzeit ein Machtvakuum — die alten Strukturen des Pharaonenreichs sind durch Katastrophen zerstört, das Gebiet verwildert. Eine Kampagnengruppe ist aktuell dabei, die Ruinen zu erkunden und das Gebiet möglicherweise dem Pharaonenreich wieder zuzuführen.
Geschichte des Splitters
Die Geschichte des Splitters umfasst Ereignisse die den gesamten Kontinent betreffen. Für die innere Geschichte des Pharaonenreichs siehe Geschichte.
Der göttliche Eingriff
Die endlosen Kriege auf Baryia, besonders angeheizt durch die Zentauren, gingen so weit dass der Lord der Erde, der Lord des Feuers und andere uralte Phaerie die Nase voll hatten. Mitten in einen Großkonflikt warfen sie einen meteorartigen Feuerball, der bis heute als glühender Krater in der Zentaurensteppe schwelt. Die Zentauren wurden dabei fast ausgelöscht, die Kriege endeten schlagartig.
Die Verwandlung der Panthaura
Menschen die in den tödlichen Dschungel flohen beteten den uralten Panther-Gott Korellian an. Dieser verwandelte sie in pantherartige Wesen und gab ihnen die Fähigkeit im Dschungel zu überleben.
Die Gründung des Pharaonenreichs
Drei Gefährten — Ram’Aches (Mensch, Landweber), Rak’Shanvarion (Phaerie, Landweber, später Chepreh) und Anvarael (Phaerie, Cheyannin, später Horus) — einten die streitenden Stämme und gründeten das Pharaonenreich. Ausführliche Geschichte des Reiches in Geschichte.
Die Gründung Nerayans
Die Göttin Neraiyda nahm Kriegsflüchtlinge auf und gründete mit ihrem Partner Mikayrion das pazifistische Nerayan, umgeben von Nebel und göttlichem Schutz.
Der Fall von Unter-Baryia
Durch Tsunamis und magische Katastrophen wurde der südliche Teil des Pharaonenreichs zerstört und verwilderte zu einem anarchistischen Dschungel voller Ruinen. Hier liegt auch die Quelle des Lebens.
Notizen
- Einer der vielfältigsten Splitter mit sehr unterschiedlichen Regionen
- Die drei fehlenden Namen: großer Fluss, Vulkangebirge, Krater — in Aufzeichnungen nachschauen
- Kampagnenrelevant: Eine Gruppe erkundet aktuell Unter-Baryia
- Mikayrion (“der Wächter”) ist ein wichtiger NPC der auch außerhalb von Nerayan aktiv ist