Spieltag 011 — Obelisken und das verborgene Tal
POST-SESSION
Was ist passiert?
Vom Sklavenlager aus geht die Gruppe nach Norden weiter, bis sie linker Hand einen Zugang findet. Hier befindet sich eine Art Schlafraum mit Küche, in dem gerade eine der Wachen döst. Als Nagy und Jashari sich anschleichen wollen, wacht diese auf und versucht einen Gong zu schlagen. Daraufhin springt Nagy vor und hält die Wache davon ab. Auch Jashari greift an und zieht die Wache am Schwanz zurück. Es entbrennt ein heftiges Gerangel, in dessen Verlauf Nagy von Jasharis Klauen am Bein verletzt und mit dem ätzenden Blut der Wache bespritzt wird. Schließlich können sie die Wache jedoch töten. Noch während sie sich sortieren, entdecken Linh und Rhi, dass sich weitere Wachen von Norden kommend nähern. Noch haben diese die Gruppe nicht entdeckt, daher ziehen die beiden sich zurück.
In Erwartung des nächsten Kampfes, bereiten Rhiannoc und Jashari ihre Waffen mit einem Feuerstrike vor und sobald ihre Gegner vor ihnen stehen, greift Rhi an. Er vernichtet den ersten Gegner mit einem einzigen Schlag, sodass dieser in Flammen aufgeht und zu Asche verbrennt. Der zweite Gegner flüchtet und wird umgehend von Jashari und Nagy verfolgt, während Linh und Rhi zunächst zurück bleiben. Sie folgen ihren Gefährten etwas gemächlicher.
Währenddessen hat Jashari die fliehende Wache eingeholt und erwischt ihn auf der Schwelle zu einem großen, domartigen Raum. Auch ihr Gegner geht sofort in Flammen auf und verbrennt zu Asche. Der Raum, in dessen Eingang sie nun steht, misst circa 25 Schritt im Durchmesser, besitzt mehrere Luftschächte, einen grubenartigen Schacht in der Mitte und links des Eingangs eine kleine Nische mit einem Tisch, Stühlen und einem weiteren Gong. An einer Seite des Schachts steht eine Art Krankonstruktion und ein Stück weiter liegen jede Menge Felsen, Steine und Bruchstücke. Hier wird von weiteren Sklaven das Gestein aussortiert, welches Erze enthält. Im ganzen Raum stinkt es nach Schweiß und Schwefel.
Nebst den teilnahmslos arbeitenden Sklaven befindet sich auch in diesem Raum eine Wache, die nun auf Jashari zugeht. Diese schüchtert ihn zunächst mit ihrem Gebrüll ein, bevor Nagy, der Jash inzwischen eingeholt hat, ihn mit einem gut gezielten Schlag tötet. Sobald die Gruppe wieder vereint ist, beschließt sie, dass Rhi und Nagy sich in der Grube umsehen, während Linh und Jashari oben warten. Zwar finden die beiden am Boden des Schachts weitere Sklaven, doch keiner von ihnen scheint ihre Zielperson zu sein, also wenden sie sich den nächsten Fragen zu. Was verbirgt sich hinter dem Bretterverschlag im Sklavenlager und wohin führen die Schleifspuren, die sie vor und in der Miene gesehen haben? Kurzerhand beschließen Nagy und Jash der ersten Frage auf den Grund zu gehen und finden zwei weitere, bereits lange verlassene Sklavenlager vor. Zwischen einigem Unrat entdeckt Nagy hier jedoch etwas interessantes: eine magische Schusswaffe. Er nimmt sie an sich. Im Anschluss begibt sich die Gruppe zurück in den Gang mit der verschlossenen Glyphentür, wo sie die Nacht verbringen.
Am Morgen wacht Jashari mit einem Anhängsel auf ihrem Bauch auf. In der Nacht hat sich das geierartige, kleine Tier auf sie gesetzt und obwohl sie es zu verscheuchen versucht, bleibt es den Tag über bei ihr. Die Gruppe macht sich nach einem kleinen Frühstück und einer musikalischen Stärkung durch Rhi nun wieder auf den Weg und beschließt, den Schleifspuren zu folgen. Vor der Miene gesellen sich auch Reifir und Eisstern wieder zu ihnen, wobei Linh - um ihre Kräfte zu schonen - auf Reifir reitet. Der Weg ist beschwerlich und immer wieder prüfen sie, ob die Spuren unter den seltsamen Sand, der ihre Schienbeine umwabert, noch zu finden sind. Irgendwann setzt sich ihr gerupfter Federviehbegleiter auf Jashs Kopf, woraufhin die N’Shakani auf dem Sand zu laufen beginnt. Als sie das Tier erneut verscheucht, sinkt sie wieder ein. So beschließt sie, das Federvieh auf ihrem Kopf sitzen zu lassen und dankt ihm mit einem Fleischbrocken.
Am späten Nachmittag kommt die Gruppe bei einem Kreis aus Obelisken mit ungefähr vier Meilen Durchmesser an. Linh und Rhiannoc können feststellen, dass die Obelisken mit ähnlichen Symbolen verziert sind, wie die Torbögen in der Mine. Lesen können sie sie noch nicht, doch Linh stellt fest, dass auch hier Magie genutzt wurde. Was sie bei genauerem Hineinfühlen in das Land ebenfalls feststellen kann, ist die Tatsache, dass nicht dieser Ort das Einsaugen des Landes zu bedingen scheint. Während Nagy und Rhi nun keinerlei Bedenken haben, zwischen den Obelisken hindurch zu gehen, bekommen es Linh und Jash mit der Angst zu tun. Beide wollen den Obelisken auf keinen Fall zu nahe kommen, ungeachtet der Tatsache, dass ihren Gefährten und auch Eisstern und dem Federvieh beim Durchqueren nichts zugestoßen ist. Schlussendlich trägt Reifir Linh an den Obelisken vorbei und Jash ist gezwungen, ihrem Feuerelementar zu folgen, dem das alles auch nichts ausmacht. Drüben angekommen merken sie alle sofort, dass es merklich wärmer wird und die Luftfeuchtigkeit steigt, während sie dem leicht abschüssigen Gelände folgen. Nach einer Weile geraten sie in eine Art roten Sand- oder Staubsturm und dem sie immer wieder gelbe Schleimreste passieren. Kurze Zeit später entwickelt dieser sich zu einem Nebel, der sich schon bald wieder lichtet.
Vor ihren Augen nimmt aus dem Nebel heraus ein Tal Gestalt an. Mit etwa 3 Meilen Durchmesser ist es schwer überschaubar, doch kann man sehen, dass das Tal grün und fruchtbar ist. Umgeben ist es von Steilwänden und über ihm hängt eine Decke aus rotem Nebel in dem ab und zu die Schemen geflügelter, echsenartiger Kreaturen auftauchen. Das Licht ist an diesem Ort gedämpft und auch das Klima ändert sich noch einmal. Mittlerweile ist es feucht-warm, wie in einem Dschungel. Tatsächlich besteht ein Großteil des Tals aus Wald, daneben sind die verteilt stehenden Felsnadeln auffällig. Die größte dieser Felsnadeln befindet sich nicht weit voraus und die Gruppe kann an ihrer Spitze, Mauern und Türme erahnen…vielleicht handelt es sich dabei um eine Burg oder ein Schloss?
Um dies herauszufinden müsste die Gruppe nach Westen gehen und dem Weg folgen, der hier entlang der Talwand führt. Doch entscheiden sie sich dagegen. Um nicht auf dem Präsentierteller zu sitzen, lässt Linh sich von Reifir zum Fuße der Felswand hinab tragen. Dort nutzt sie ihre Kräfte und öffnet ein Tor, welches Nagy und Eisstern durchschreiten. Rhi fliegt selbst hinab und Jashari gelangt mit Reifirs Hilfe zum Grund der Steilwand. Von hier aus wir sich die Gruppe nun erstmal einen groben Überblick über das Tal verschaffen. Eines finden sie schnell heraus: sobald es dunkel wird, ist es wirklich stockfinster, daher schlagen sie zügig ein kleines Lager auf und warten auf den Morgen…
Neue NPCs / Orte
- Obelisken-Kreis — Magischer Kreis mit ~4 Meilen Durchmesser, Glyphen wie in der Mine
- Verborgenes Tal — Dschungeltal (~3 Meilen), roter Nebel, Wyvern, Felsnadel-Festung
Notizen
- Nagy findet magische Schusswaffe in verlassenem Sklavenlager
- Geierartiges Federvieh schließt sich Jashari an (ermöglicht Laufen auf dem Sand)
- Obelisken lösen Angst bei Linh und Jashari aus, nicht bei Nagy/Rhi
- Quelle: Spielertagebuch Team Synfathia