Spieltag 008 — Die Gorische Wüste


POST-SESSION

Was ist passiert?

  1. Spieltag

Morgens beim Abbrechen des Lagers entdeckt Nagy einen sich nähernden fliegenden Hippogriff. Es stellt sich heraus, dass Rhi neue Befehle hat und nun zu uns stößt als Ablöse für Fen. Dieser verabschiedet sich eilig und macht sich auf dem Weg zu seiner neuen Aufgabe. Nagy und Linh begrüßen den Neuen Alten Begleiter fröhlich und auch Reifir kann seine Freude Linh zu sehen nicht unterdrücken. Er hört erst auf als diese ihm einige Stücke Trockenfleisch zur Begrüßung gibt. Auch Jashari wird vorgestellt und bald ist die Gruppe reisefertig und zieht weiter die Gor entlang, wobei sie den Spuren des Hirsches folgen. Diese Spuren verlieren sich jedoch nach einiger Zeit und Linh beschließt sich ins Land hinein zu fühlen, in der Hoffnung das es ihnen weiterhelfen wird. Dabei sieht sie etwas, was sie nicht vernünftig zuordnen kann. Währenddessen zieht allen ein leichter Lotusduft in die Nase und ihre Brosche wirkt noch lebendiger. Im Anschluss daran erkundigt Rhi sich interessiert woher Linh die Brosche denn habe und sie erzählt ihm von Neko, dem berühmten Kyelischen Illusionisten. Kurz darauf schaut sie in ihre Kartentasche und da diese beim Öffnen einmal kurz aufleuchtet, ist sie sehr gespannt, welche neuen Erkenntnisse ihre Freunde aus der Heimat ihr gesandt haben. In der Kartentasche befinden 2-3 weitere Karten sowie der bekannte Reisebericht mit einigen Details mehr. Linh vertieft sich in die Karten und nach einiger Zeit hat sie eine Klamm ausgemacht, die sich augenscheinlich in die Gor hochzieht. Zur allgemeinen Erleichterung scheint sich dort auch eine Quelle zu befinden. Die Gruppe reist weiter und entdeckt schließlich den Einstieg in die Klamm etwa 60m oberhalb. Es wird beschlossen die Nacht an der Quelle zu verbringen und morgen früh mit dem Aufstieg zu beginnen. Die Idee ist, dass Reifir Rhi und Linh hinaufbringt und diese dann mittels Landweben ein Tor für die anderen öffnet. Am Abend holt Rhiannoc noch seine Geige hervor und spielt ein wenig darauf. Diese Zeit nutzt Jashari und holt ein Glas hervor. Darin scheint ein kleiner Feuerelementar zu leben. Diesen füttert sie mit einigen Gräsern und Blättern, während die anderen ein wenig über den Elementar reden. Jashari lässt ihn auch eine Weile aus dem Glas heraus. Linh verbringt den Abend damit Reifir und Ajala zu kraulen, bis sie schließlich einschläft und die Nachtwache beginnt.

Nach einer ruhigen Nacht wird Linh von Reifirs Schnabelgeklacker geweckt. Er hat ihr einige Datteln von den Dattelpalmen gesammelt und möchte dafür jetzt mit stolz geschwellter Brust gelobt werden. Linh tut ihm diesen Gefallen nur zu gern und probiert die Datteln ausgiebig. Während Reifir dafür sorgt, dass Linh nicht verhungert, trainieren Nagy, Rhi und Jashari eine Weile gemeinsam. Schließlich wollen die 3 im Zweifel aufeinander eingestimmt sein und grob wissen, wer was kann. Linh nutzt diese Zeit außerdem um sich erneut ins Land einzufühlen. Als Reifir sie und Rhi schließlich auf die Klippe gebracht hat, erschafft Linh beim ersten Versuch ein Tor, durch welches die anderen hindurchgehen. Oben in der Klamm können nur 2 Personen nebeneinander her gehen. Daher geht die Gruppe sogar eher hintereinander her. Jashari gefolgt von Rhi und Linh. Schließlich Nagy und Eisstern am Schluss. Reifir folgt der Gruppe von oben aus der Luft. So folgt die Gruppe der Klamm eine ganze Zeit, als plötzlich wieder dieses furchtbare Heulen und Klagen einsetzt. Diesmal klingt es noch lauter und unwillkommener als bisher. Jashari setzt das alles so zu, dass sie mitten auf dem Weg eine Panikattacke bekommt und es nur mit Linhs Hilfe mühsam schafft sich zu beruhigen. Am Abend entdeckt die Gruppe eine Nische etwas oberhalb und beschließt diese als Nachtlager zu nutzen und sich hier vor dem Sand zu schützen. Laut Linh haben sie geschätzt erst etwa den halben Weg bewältigt. Da Jashari sich in der Nische so gar nicht wohlfühlt legt sie sich zu Eisstern auf den Boden der Klamm.

In Nagys Wache wird die Gruppe schließlich von ihm geweckt, da sich Hufgeklapper nähert. Allerdings stellt sich das Pferd als ziemlich tot heraus, ist uns aber nicht feindlich gesinnt. Das skelettierte Tier bleibt auf Höhe der Gruppe stehen. Alle beginnen zu beten und alle haben das Gefühl, dass irgendetwas unerledigt zu sein scheint. Nachdem Jashari die Satteltaschen durchsucht, aber keine Depesche oder so gefunden hat, steigt Nagy auf das Tier auf und wie von der Tarantel gestochen galoppiert es davon. Nach etwa 200 Metern löst es sich auf und Nagy purzelt völlig überrascht durch die Klamm. Selbst das Wolfsgeheul, welches seit den Gebeten durch die Klamm zu hören war, ist verstummt. Als Nagy wieder bei der Gruppe ist, hält er einen großen Eckzahn eines imposanten Wolfes in der Hand. Auf diesem ist eine Eisglyphe geprägt. Rhi nimmt es erstmal in Verwahrung, bis wir Zeit haben uns diese Gabe genauer anzusehen. Die Gruppe legt sich noch einige Stunden zur Ruhe und werden schließlich von Rhis Geigenspiel geweckt und ziehen alsbald weiter die Klamm hinauf. gegen Abend biegt plötzlich ein stinkendes untotes Wesen um die Ecke vor uns und kommt auf uns zu, der uns nicht freundlich gesinnt ist. Rhi und Jashari erledigen dieses Wesen, vermutlich war es ein Ghul, zum Glück zügig, sodass wir auf seinen Armreif aufmerksam werden, den er um seinen Oberarm getragen hat. Er ist aus einem seltenen Metall namens Wolfsstahl. Dieser Stahl ist eisaffin und der Armreif hat 2 Wölfe eingraviert, die in einem endlosen Kreis jagen. Den weiteren Tag über passiert nichts und auch die folgende Nacht bleibt zur allgemeinen Zufriedenheit ruhig. Sie brechen früh auf und erreichen mit Sonnenaufgang des nächsten Tages eine Art Talkessel. Zu ihrer linken befindet sich eine große dunkle doppelflügelige Tür, deren einer Flügel gewaltsam geöffnet wurde und nun sehr schief nach innen in den Angeln hängt. geradeaus geht der Weg weiter hinauf in die Nahe Gor. Wir wenden uns dem Tor zu und schauen uns die Tür an. Sie ist reich mit den Symbolen der Helara verziert und sieht aus wie der in dem Reisebericht beschriebene Tempel. Wir schauen hinein und entdecken in der Raummitte einen großen Sarkophag. Er ist kaputt und steht ein wenig hinter einer hohen beschrifteten Stele. Außerdem wirkt der komplette Tempel geschändet. Überall liegen Knochen herum und kaum eines der vielen Seitengräber ist unbeschädigt. Vorsichtig betritt die Gruppe das Gebäude und sieht sich um. Linh geht zielstrebig auf die Stele zu und liest die mit goldenen Lettern geschriebene Inschrift. Sie ist in der Hochsprache der 5-Nationen geschrieben. Den Bezwingern Borbarads

Den Helden der Schwarzen Feste

Mögen ihre Seelen in Frieden ruhen

mögen die Krallen des Raben den Sterblichen treffen,

der ihre Ruhe stört

Gegeben im Jahre 11 des Kaisers Eslam

Khalid al’Ghunar, Diener Helaras

Außerdem steht auf dem Sarkophag eine Inschrift, aus welcher hervorgeht, dass in ihm der oberste Heerführer bestattet wurde. Des weiteren entdeckt die Gruppe kaum Wertgegenstände, weder magischer noch unmagischer Machart. Es wird beschlossen, die Tür wieder zu versiegeln, jedoch erst nachdem die Gruppe ein wenig Ordnung geschaffen hat. So macht sich Nagy daran die von den anderen herbeigebrachten Knochen zu sortieren, indem er über die Traumebene eine Verbindung zu den restlichen knöchernen Überresten herstellt. Diese Aufräumaktion dauert den ganzen Tag an und dabei entdecken wir auch immer wieder diese Schleimspuren. Außerdem tauche hier auch die Hufspuren auf und Linh findet hinter einer Statue ein kleines Versteck im Boden. Dort liegen ein paar Wertgegenstände, die wir ebenfalls wieder wegräumen. Insgesamt ist die Gruppe sich einig, dass die Tür erst vor wenigen Wochen aufgebrochen werden konnte, da es hier drin sonst anders aussehen müsste. Schließlich ist alles zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt und als die Dämmerung einsetzt, erscheint am Sarkophag ein Geist. Er sieht aus als würde er dort Wache stehen und als Linh sich ihm auf wenige Schritt nähert, reagiert er auf sie. Er bestätigt ein Wachposten zu sein und hier nicht weggehen zu dürfen. Daraufhin begibt Nagy sich erneut in die Traumwelt und Linh zeichnet das Portät seines Generals. Dieses illusioniert sie auf Rhi, der es tatsächlich schafft den Soldaten in den Feierabend zu schicken. So steht die Gruppe kurz darauf vor dem Tor und Linh beginnt ihr Landweberitual. Sie betet wie alle anderen zu ihrem Gott und bittet darum, dass er ihr helfen möge diese Türen sicher zu verschließen um die Totenruhe nicht zu stören und den Toten den Nötigen Schutz zu gewähren. Langsam hebt sich daraufhin der Torflügel und schließt tatsächlich sauber mit dem anderen ab. Die Tür wird von vielen Göttern versiegelt. Es erscheint die kyelischer Feuerschrift mit einem Segen und einem kleinen Fuchs, Ausserdem ein Segen in einer sehr eisartigen Farbe und der phaerianischen Schrift. Auch die harten und kantigen Runen der Tirn erscheinen sowie die verschlungenen Schriftzeichen der Haathi. Dazu ein klassischer Helarasegen auf Fraistaynsch und zuletzt eine große Lotusblüme, die sich mittig auf beide Torflügel setzt und die Tore für ewig versiegelt. Im Anschluss an dieses Gebet fangen alle eine Lotusblume auf, die sich vor ihnen manifestiert. Sie zerstäuben in ihren Händen und verschwinden mit einem leichten Kribbeln unter der Haut. (Jeder hat ein Lotustattoo am Ort seiner Wahl) Nur Linh hat noch eine Lotusblume hinter ihrem linken Ohr sitzen, wie einen Blumenschmuck im Haar. Auch Ajala scheint ebenfalls zu leuchten und über ihren 3 Schwänzen steigen noch einige Momente kleine Flammen auf. Die Gruppe beschließt die Nacht hier zu verbringen, da vor allem Linh ziemlich erschöpft ist nach dieser Aktion. Sie ist sehr zufrieden, aber spürt auch wie viel Energie durch sie hindurchgeflossen ist.

Neue NPCs / Orte

  • Rhiannoc (Rhi) — Phärie, kehrt zur Gruppe zurück als Ablöse für Fen, reitet Hippogriff Reifir
  • Reifir — Hippogriff, Rhis Reittier, mag Linh sehr
  • Eisstern — Nagys Begleittier
  • Feuerelementar (in Glas) — Jasharis kleiner Begleiter
  • Klamm in der Gor — Enger Aufstieg ins Gorische Hochplateau
  • Helara-Tempel (geschändet) — Grabstätte der Bezwinger Borbarads, Helden der Schwarzen Feste
  • Khalid al’Ghunar — Diener Helaras, hat die Grabstätte errichtet im Jahre 11 des Kaisers Eslam
  • Wolfsstahl-Armreif — Seltenes Metall, eisaffin, mit 2 Wölfen eingraviert
  • Wolfszahn mit Eisglyphe — Gabe eines Geisterpferdes an Nagy

Notizen

  • Quelle: Spielertagebuch Team Synfathia
  • Fen verabschiedet sich und verlässt die Gruppe
  • Linh erschafft erfolgreich ein Landweber-Tor
  • Gruppe versiegelt den geschändeten Helara-Tempel mit göttlichem Ritual
  • Alle erhalten ein Lotustattoo als Zeichen der göttlichen Segnung
  • Borbarad und die Schwarze Feste werden als historische Ereignisse erwähnt