Spieltag 005 — Ostwacht
POST-SESSION
Was ist passiert?
16.12.2022
Die Nacht in der Wildnis bleibt ruhig, zwar sind hier und dort einige rot leuchtende Augenpaare zu erkennen aber anscheinend hält das Feuer und die größe des Lagers ungebetene Gäste ab. Die weitere Reise sollte eigentlich entspannt vverlaufen, doch kurz vor Temphis beginnt Linhs Pferd an zu bocken und die kleine Kyulie fällt vom Pferd. Zu allem Überfluss blickt sie auch noch in das Angesicht einer Klapperschlange. Ayala versucht die Schlange von ihrer Gefährtin abzulenken und fängt sich einen schmerzhaften Biss in die Nase ein, bevor Nagy die Schlange enthauptet. Da keiner der Reisenden sagen kann, ob oder wie giftig diese Schlange war erhöhen Nagy und Edorian das Tempo und lassen Rashim, Shira und William zurück um möglichst schnell in Temphis anzukommen um Ayala versorgen zu können. Linh findet im Tempel Hilfe bei einigen kyulischen Priester und Ayala wird gut versorgt. Zur selben Zeit melden Nagy und Edorian ihre Reisegruppe in der Karawanserei an und Nagy macht unliebsame Begegnungen mit dem einheimsichen Volk. Anschließen sammeln wir uns um gemeinsam zur Herberge zu gehen in der die da Merinals untergekommen sind. Im Schankraum sitzt der Vater der Familie, sein Name ist Jasper. Er wirkt übermüdet und abgekämpft. Wir befragen ihn nach den Vorkommnissen am Rande der Gorischen Wüste. Er berichtet davon, dass sie mit einem Führer die Route an der gorischen Wüste gewählt haben um den Schergen Hasrabal zu entgehen. Die Reise lief bis zu den Ereignissen ruhig, dann hatte der zweite Wagen in einer Senke einen Radbruch und sie hielten an um das Rad zu wechseln. Ihr Führer machte sich auf einen Quelle zu finden, er gilt bis jetzt als vermisst. Dann begann sich die Senke mit roten Nebel zu füllen und es kam ein schreckliches Heulen auf. Um diesem zu entgehen verschanzte sich die Familie in ihren Wagen, dann hörte Jasper Holz brechen und Pferde schreien und zwar vom anderen Wagen. Seine eigenen Pferde gingen durch und brachten ihn und die restliche Familie weg von dem besagten Ort. Zusätzlich sprach er davon, dass es aussah als wäre ein großes Tentakelmonster mit Pferdekopf über den Wagen hergefallen und hätte einen seiner Söhne in seinen Tentakeln gehalten.
Die Ereignisse hätte seine jüngst Tochter so mitgenommen, dass sie schreiend und brabbelnd vor sich hin siecht. Um dem Mädchen zu helfen entschließen sich Edorian und Nagy in die Traumwelt zu gehen um sie zu bereinigen. Da Nagy aber über eine wenig ansehnliche Gestalt in der Traumwelt verfügt, bringt Nagy Edorian lediglich in die Traumwelt und er muss dort alleine klarkommen. So betritt Edorian dann die Traumwelt des Mädchen die sehr nach dem beschriebenen roten Nebel aussieht. Nach einer Weile begegnet er einer dämonischen Hirschgestalt, die zu teilen in Ketten liegt und verletzt ist. Zudem trägt diese Gestalt eine Kette mit einem Wappen, jenes hat das Mädchen auch schon auf ein Stück Stoff gemalt und Nagy hat es als eine Art Hofwappen eines Dämonenhauses erkannt. Dieser geleitet Edorian zu einer Ruine, die übersät ist von schwarzen Käfern, Würmern und Schaben, sie alles tragen den Teil eines vermutlich anderen Wappens. Wenig später entdeckt er dann auch das kleine Mädchen, dass sich mit einem Knochendolch, er scheint vom Geweih des Hirsches zu stammen und trägt auch wieder das Wappen, gegen ein Tentakelwesen mit Pferdekopf erwehrt. Dieses Geschöpf scheint aber nur mit dem Mädchen zu “spielen”. Dieses Schauspiel unterbindet Edorian mit Hilfe eines Bannstrahls, so dass alles dämonischen Präsenzen in der Traumwelt des Mädchen zu Asche zerfallen. Anschließend beruhigt er das Mädchen bis der Traum sich so langsam auflöst. Kurz bevor Edorian die Traumebene wieder verlässt, beobachtet er wie eine Lichtluchs sich neben die Kleine liegt und sie bewacht.
Wieder zurück fällt auf, dass auch Nagy “Begleiter” durch Edorians Aktion verletzt wurde. Dann kehren alle zurück in die Karawanserei und besprechen das weitere Vorgehen beim Abendessen.
Neue NPCs / Orte
- Temphis — Ort an der Gorischen Wüste, mit Tempel und Karawanserei
- Jasper da Merinal — Vater der vermissten Familie, überlebt den Angriff
- Ayala — Linhs Begleiterin (Tiergefährte)
- Hasrabal — Bedrohung/Scherge, dem die da Merinals ausweichen wollten
- Dämonische Hirschgestalt — Erscheinung in der Traumwelt des Mädchens, in Ketten, trägt Wappen eines Dämonenhauses
- Tentakelwesen mit Pferdekopf — Dämonische Kreatur die den Wagen überfiel
Notizen
- Quelle: Spielertagebuch Team Synfathia