Chorus des Lebens und der Flamme

Überblick

Der Gesang, den Kronrimar in der Mitternacht zwischen dem Tag der Glut und dem Tag des Entzündens anstimmt — im dunkelsten Moment des Jahres, unmittelbar nachdem alle Gläubigen gleichzeitig ihre eigene Flamme entzündet haben.

Er dauert etwa eine halbe Stunde. Die ganze Stadt singt.

Wie er klingt

Kein Text ist nötig. Der Chorus besteht aus Summen, Tönen und Atem.

Genau das macht ihn möglich: Niemand muss ihn gelernt haben, niemand muss die richtigen Worte kennen, und Besucher der Stadt können mitsingen wie Einheimische. Ein Fest, dessen zentraler gemeinschaftlicher Moment kein Wissen voraussetzt, schließt niemanden aus.

Bedeutung

Der Chorus ist der Gegenpol zum Tag der Glut. Diesen Tag muss jeder allein bestreiten; der Chorus ist der erste Moment danach, in dem alle wieder zusammen sind — und der einzige Moment im Jahr, in dem die ganze Stadt gleichzeitig dasselbe tut.

Deshalb heißt er, wie er heißt: Leben und Flamme, die beiden Dinge, in denen sich Kronrimar über alle Tempelgrenzen hinweg einig ist.

Spielleiter-Hinweis

Wie die gesamte Entzündungsszene wird auf den Chorus nicht gewürfelt. Er ist sakral, nicht mechanisch.

Notizen

Siehe auch